Raclette Zutaten

Die beste Raclette Zutat: Ihr Geschmack

Ich kann es gar nicht oft genug betonen. Das Wunderbare am Raclette ist seine Vielfältigkeit. Ich kenne kaum ein Essen, das so flexibel ist, wie dieses. Die besten Zutaten fürs Raclette bestimmen daher immer Sie selbst. Hier kochen Sie kein kompliziertes Sternemenü nach, das endlos lange Vorbereitungszeit benötigt. Und am Ende dann doch nur einem kleinen Teil Ihrer Gäste schmeckt. Sie allein bestimmten die Raclette Zutaten und wählen diese so aus, dass sie Ihren Geschmack treffen. Damit zaubern Sie Ihr eigenes Zwei-Sterne-Menü im Handumdrehen. Worauf Sie bei der Auswahl der Raclette Zutaten achten sollten, verrate ich Ihnen. Denn mit ein paar kleinen Tipps und Tricks tun Sie sich leichter beim Einkauf.

Raclette Zutat Nummer Eins: Kartoffeln

Bereits das klassische Schweizer Raclette kommt nicht ohne Kartoffeln aus. Eine Zutat, die in jedes Raclette gehört, ist sie zweifelsohne. Doch Kartoffel ist nicht gleich Kartoffel. Die Knolle gibt es in unendlich vielen Varianten. Allein auf dem deutschen Markt finden sich mehr als 100 verschiedene Speisekartoffeln. Ist die perfekte Kartoffel fürs Raclette nun mehlig, festkochend oder vorwiegend festkochend? Groß oder klein? Gelb oder lila? Ich empfehle Ihnen ganz klar eine festkochende Sorte zu kaufen. Diese lassen sich zum einen leichter vorbereiten. Der niedrige Stärkegehalt dieser Sorten sorgt dafür, dass Sie die Kartoffel leicht in Scheiben schneiden können. Mehlig kochende Kartoffeln sind als Zutat fürs Raclette weniger geeignet, da sie leichter zerfallen. Festkochende Kartoffeln finden Sie im Laden auch unter der Bezeichnung „Salatkartoffel“. Wenn Sie die Wahl haben, wählen Sie lieber kleinere Knollen. Die kleinen Scheiben passen besser ins Pfännchen und sind außerdem oft aromatischer. Die Farbwahl spielt höchstens eine optische Rolle. Ob klassisch gelb, süßlich orange oder als Blickfang lila: Jede Kartoffelfarbe kann Ihre Wunschzutat fürs Raclette sein.

Raclette Zutat Nummer Zwei: Käse

Dieser Punkt ist so umfangreich, dass Sie an anderer Stelle in einem eigenen Artikel mehr zum Raclettekäse erfahren. Kurz zusammengefasst empfehle ich Ihnen eine gut schmelzende Käsesorte. Ob Sie einen würzigen Gruyère oder einen milden Mozzarella bevorzugen, überlasse ich gerne Ihnen. Abwechslung ist hier erlaubt und erwünscht.

Raclette Zutat Nummer Drei: Fleisch und Fisch

Nicht nur als Speck- oder Schinkenwürfel in den Pfännchen, auch auf der oberen Grillplatte eignen sich Fleisch und Fisch als Zutaten fürs Raclette. Dem Geschmack sind auch hier keine Grenzen gesetzt. Lieben Sie saftiges Geflügel? Dann schmecken Hähnchen- oder Putenbrustfilet vom Raclette-Grill hervorragend. Aber auch Rinder- oder Schweinefleisch ist gut geeignet. Ich rate Ihnen, gleichmäßig dicke Fleischstücke zu kaufen, das macht es leichter, den richtigen Garpunkt zu treffen. Auch Garnelen können Sie wunderbar grillen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihr Gerät mit einer Alu-Grillplatte oder einem heißen Stein ausgestattet ist. Schon nach wenigen Minuten sind die Krustentiere verzehrfertig.
Hier sind die eher klassischen Zutaten fürs Raclette zu sehen. Doch seien Sie experimentierfreudig!
Hier sind die eher klassischen Zutaten fürs Raclette zu sehen. Doch seien Sie experimentierfreudig!

Raclette Zutat Nummer Vier: Gemüse

Richtig bunt und außerdem schön knackig wird der Inhalt Ihres Pfännchens durch Gemüse. Sie können getrost Ihr Lieblingsgemüse verwenden. Praktisch sind kleine Erbsen oder Maiskörner. Aber auch wenn Sie Zucchini lieben, ist diese als Raclette Zutat möglich. Es bedarf ein wenig mehr Vorbereitung, bis sie mundgerecht geschnitten ist. Dem Geschmack leistet das aber keinen Abbruch. Und auch wenn im Pfännchen kein Platz mehr ist, müssen Sie nicht auf Gemüse verzichten. Champignons, Paprika, Tomaten oder Auberginenscheiben können Sie auf der Grillplatte zubereiten. Pur, mit ein wenig Knoblauch abgeschmeckt oder mariniert. Gemüse ist ein absolutes Muss für Ihre Einkaufsliste!

Exotische Zutaten fürs Raclette

Die meisten der bereits genannten Raclette Zutaten werden Sie sicher kennen. Haben Sie Lust einmal etwas Neues auszuprobieren? Raclette kann nicht nur traditionell, sondern auch exotisch sein. Mögen Sie es asiatisch? Wie wäre es dann mit feinen Glasnudeln, Bambussprossen und einigen Spritzern Sojasoße in Ihrem Pfännchen? Oder lieber fruchtig? Nicht nur Äpfel und Bananen schmecken warm ausgezeichnet. Auch exotische Früchte wie Papaya oder Ananas können Sie als Zutat fürs Raclette verwenden. Gegrilltes Obst ist eine leckere Abwechslung und krönt den Raclette-Abend mit seiner fruchtig-süßen Note.
Tasten Sie sich langsam heran und bleiben Sie neugierig. Dann finden Sie immer wieder passende Zutaten für Ihr Raclette.

Meistgelesene Beiträge:

Foto

Über mich:

Mehr als ein mal im Jahr zelebrieren meine Familie und ich einen Raclette-Abend. Dass es dabei von den verschiedensten Raclettegeräten, bis hin zu diversen Zutaten und Einsatzmöglichkeiten derart viel zu Wissen gibt, veranlasste mich mit dem "Raclette Test" ein Informationsportal zum Thema Raclette und Raclette-Grills ins Leben zu rufen.